Lea my Love!

Es brodelt – und wie.
Es scheint, als wäre etwas in Gang gesetzt worden. Vielleicht ist es schon vorher passiert, aber jetzt wirkt es so, als wären gleich mehrere Gänge auf einmal hochgeschaltet worden. Es ist eine Mischung aus Angst, Befreiung und einer enorm spannenden Aufregung.

Es fühlt sich an wie nach einem Raketenstart: der Point of no Return. Jetzt geht es los. Es gibt kein Zurück mehr. Was jetzt kommt, das kommt – so oder so. Man weiß nicht genau, wie es weitergeht, aber eines ist klar: Es geht weiter.

Meanwhile bei mir in meiner Welt:

Ich glaube, ich mache gerade eine Art Läuterung durch. Nicht ganz freiwillig %-). Es passiert einfach.
Manchmal fühle ich mich, als wäre ich mit einem Katapult in die Luft geschleudert worden. Manchmal sehe ich mich schreiend in einem Klosterzimmer. Aber meistens stehe ich vor dem Spiegel und werde mit mir selbst konfrontiert – und mit meinen inneren Dämonen.

Dabei ist mir unter anderem eine Parallele zwischen dem Beziehungsmuster meiner Eltern und meinem eigenen Beziehungsmuster aufgefallen. Diese Erkenntnis war hart, aber wichtig – gerade in meiner jetzigen Situation.

Gleichzeitig fühlt es sich an, als hätten wir uns seit Jahren nicht mehr gesehen. Ich vermisse dich maßlos. Vor allem mein Drang, mich mit dir zu unterhalten, ist unermesslich groß – und ebenso unermesslich unerfüllt.
Und ja, dieser Sound of Silence … ich möchte schreien.