Es ist ja im Grunde nicht so einfach, Bilder von mir selbst zu haben, weil ich meistens selbst fotografiere. Aber ich habe vorhin kurz durchgeschaut und doch etwas gefunden. Da möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen und dir Agnes vorstellen.
Ich habe sie 2013 kennengelernt, als ich zum ersten Mal für vier Wochen in London war und ein Zimmer in einer WG hatte. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich dir das schon einmal alles erzählt habe.
Zwei Jahre zuvor hatte ich bei einer Geburtstagsfeier im Burgenland Manu kennengelernt. Sie ist mit Sack und Pack mit mir nach Wien zurückgefahren und war damals auf dem Weg nach London. Dort hat bereits ihr Freund gearbeitet, zu dem sie nachgezogen ist.
Als ich dann die Idee hatte, einmal länger als nur drei Tage nach London zu fahren, habe ich sie kontaktiert. Eigentlich wollte ich mich nur mit ihr treffen, um ein paar Informationen zu bekommen. Sie hat mich aber gleich für ein Wochenende in ihre WG eingeladen, und ich konnte im Wohnzimmer übernachten. Dann kam sie mit der Idee, für vier Wochen nach Südamerika zu reisen – und ich könnte in dieser Zeit ihr WG-Zimmer übernehmen. Eine klassische Win-win-Situation: Ich hatte ein Zimmer, und sie bekam die Miete wieder rein. Gesagt, getan.
So habe ich von Mitte Juni bis Mitte Juli 2013 in London gewohnt. In dieser WG hat auch Gabi gewohnt. Sie kam aus Ungarn, und wir haben uns recht schnell gut verstanden. Da ich ja komplett alleine in London war, hat mich Gabi öfter zu Treffen mitgenommen. Eines Tages nahm sie mich zu einer Housewarming-Party mit.
Dort waren natürlich hauptsächlich Leute aus Ungarn, aber es war auch ein Deutscher dabei – und etwas ganz Seltenes: ein echter Londoner. Normalerweise kaum zu finden. Und dort habe ich dann Agnes kennengelernt. Ebenfalls aus Ungarn, aber mit dem Londoner zusammen. Wir hatten sofort einen super Draht zueinander und haben fast den ganzen Abend über Gott und die Welt geplaudert. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, die bis heute anhält.
Manu ist mittlerweile seit einigen Jahren wieder zurück in Österreich, zu Gabi habe ich keinen Kontakt mehr, aber mit Agnes schon. Sie lebt nach wie vor in London, ist auch immer noch mit ihrem Freund zusammen, und auch wenn wir uns meist nur einmal im Jahr sehen, bleibt die Freundschaft bestehen. Wobei – dieses Jahr haben wir uns sogar zweimal gesehen. Lustigerweise beide Male in Wien, weil sie auf dem Weg nach Hause immer über Wien reist und wir dann natürlich schauen, dass sich ein Treffen ausgeht.
Diese Fotos stammt aus dem Jahr 2014. Damals haben sie mich zu einem Charity-Ball mitgenommen. Links in Schwarz ist Gabi aus der WG, rechts Agnes.


2017 dann doch ein paar Selfies 😎


2023 in der Towerbridge am Glasboden unterhalb die Themse


2023 St. Pancras Trainstation. Ich bin 2023 mit meiner Mutter und mit meiner damaligen Freundin mit dem Zug nach London gefahren. Wien – Frankfurt – Brüssel und dann mit dem Eurostar nach London. Und dort fährt man Buchstäblich mit dem Zug (der im Hintergrund bzw links zu sehen ist) am Bahnsteig ein und direkt am Bahnsteig ist die Searcys Champagen Bar. Und ich hatte schon öfter davon geträumt da mit dem Zug einzufahren und mich gleich in die Bar zu setzen. Gesagt, getan.


2025 sitze ich hier im La Companie im Neal’s Yard, einem versteckten Platz. Das ist eine sehr geniale Weinbar die eine fast noch genialer Champagner Karte hat. Die möchte ich dir UNBEDINGT mal zeigen!!!




Vor dem Eingang des Victoria und Albert Museum, wo ich vorher noch gar nie war wie ich jetzt realisiert hab. Sehr spannendes Museum, sehr groß, muss man sich ein Thema aussuchen sonst bekommt man einen Overflow.
