Es zieht mich zu dir hin.
Zu diesem Flow, diesem Licht, diesem Strom, dieser Energie.
Was ist Heimat?
Vielleicht ist Heimat absolute Geborgenheit.
Wärme.
Kerzenlicht.
Das leise Knistern eines Feuers im Kamin.
In Sicherheit sein.
Sich völlig verstanden fühlen.
Angenommen.
Aufgehoben.
Gehalten.
So sein dürfen, wie man ist –
ohne Maske, ohne Erklärung,
ohne Urteil.
Geschützt vor der Kälte,
vor der Nässe,
vor der Dunkelheit.
Zum Ursprung zurückgekehrt.
All das ist Heimat für mich.
Und all das fühle ich, wenn ich an dich denke.
Wenn ich in deiner Nähe bin.
Wenn ich dich fühlen kann.
Und all das scheint zu zerfallen,
wenn du nicht da bist.
Wenn Distanz an die Stelle von Nähe tritt.
Wenn du dich von mir entfernst –
oder es sich zumindest so anfühlt.
Dann wächst mein Verlangen.
Nach dir.
Nach diesem Gefühl von Heimat.
Nach diesem „Nach-Hause-Kommen“.
Es wird größer.
Drängender.
Kaum in Worte zu fassen.
Das Feuer brennt.
Immer stärker.
Immer heißer.
Und statt mich zu wärmen,
beginnt es, mich zu verzehren.
Bis nichts bleibt
als Asche –
leicht genug,
um vom Wind davongetragen zu werden.